Outdoor  Belichtet
Foto & More 

"Kreativität ist was man daraus macht"



Mein Hobby




Fotografieren ist heute so einfach wie nie, denn mit dem Handy hat man immer eine Kamera dabei. Unzählige Bilder werden aufgenommen, in das Nirwana des Internets hochgeladen und wieder vergessen. Da übersieht man schnell den Wert eines Fotos. Warum nimmt man ein Bild überhaupt auf? Meistens geht es doch darum einen Moment festzuhalten, den man später wieder betrachten kann.

Mit der Fotografie als Hobby mach ich zwar keinen Gewinn, aber dennoch sollen die Bilder nicht im digitalen Nirwana auf einer Festplatte verstauben, sondern gezeigt werden.

Ich liebe die Fotografie als Hobby und möchte sie nicht beruflich betreiben. Ich denke, es ist heutzutage ziemlich hart damit Geld zu verdienen um davon leben zu können. Außerdem kommt es nur zu einem kleinen Teil auf das Können an, man muss sich auch als Selbstständiger vermarkten und verkaufen können. Die künstlerische Entfaltung bleibt dann eher nur noch ein Wunsch in der Realität.

   

Der Fotograf und die Technik

Bevor ihr euch für den Kauf einer neuen Kamera entscheidet, solltet ihr euch darüber im Klaren sein: Die Technik ist immer nur ein Mittel zum Zweck. Zwar nehmen euch Moderne Kameras auf Wunsch unzählige Einstellungen ab, doch etwas Entscheidendes können sie nicht leisten. Euch bei der Motivwahl und bei der Bildgestaltung helfen. Wollt ihr merklich bessere Fotos machen, kann euch eine hochwertige Kamera dabei immer nur unterstützen – ihr solltet hingegen die Bereitschaft mitbringen, euch mit den Grundlagen der Fotografie auseinanderzusetzen.

Wenn du glaubst, eine teure Ausrüstung kaufen zu müssen, so irrst du dich. Die Entwicklung und der Fortschritt bei Kameraherstellern geht sehr schnelle Wege, und man könnte sich deshalb alle 2 Jahre ein neueres Modell kaufen.

Ob man den Unterschied dann jedoch als Hobbyfotograf bei den Bildern wirklich immer merkt? Für meine Fotos nutze ich schon einige Jahre Digitalkameras der Marke Sony, Im Nachfolgenden stelle ich euch meine, aktuellen Kameras mit denen ich alle Aufnahmen gemacht habe, ( und immer noch mache ) einmal vor. 

   

 KAMERAS & AUSRÜSTUNG


SONY ALPHA-6000



Die Alpha 6000 hat nicht nur eine tolle Bildqualität, sondern ist dank ihres herausragenden Hybrid-Autofokus-Systems auch extrem schnell. Die Alpha 6000 ist eine gut ausgestattete Systemkamera mit APS-C-­großem Sensor und einem integrierten elektronischen Sucher. Die 24,3 Megapixel des Sensors bieten hohe Auflösungsreserven. Der Hybrid-Autofokus kombiniert 179 Phasendetektions-Messpunkte auf dem Sensor mit einem Kontrast-AF mit 25 Feldern. In Kombination mit dem „Bionz-X“-Bildprozessor ermöglicht das einen flinken Autofokus, der auch in der Lage ist, sich bewegende Objekte durch Nachführung in der Schärfeebene zu halten. In Sachen Serienbildern bietet die Alpha 6000 maximal elf Bilder pro Sekunde. Videos nimmt die Kamera in Full-HD-Auflösung in den Formaten AVCHD oder MP4 auf.

Aktuell nutze ich das Standard Kit Objektiv 16-50 mm 3,5-5,6, das leichte Tele 55-210 mm 4,5-6,3, das Sony 35 mm 1.8 sowie das manuelle Ultraweitwinkel Samyang 12 mm 2.0. Per Wi-Fi und NFC lässt sich die Systemkamera mit anderen Geräten wie Smartphone oder Tablet koppeln. Zudem kann der Funktionsumfang der Kamera mit  Apps erweitert werden. Kaum größer als eine Kompaktkamera, aber mit den Funktionen einer Spiegelreflexkamera ausgestattet, bietet die Sony Alpha 6000 bei kompakten Maßen und geringem Gewicht eine Menge Bildqualität und zahlreiche Möglichkeiten für die kreative Fotografie. Bei mir ist sie seit 2020 in der Landschaft und Astrofotografie im Einsatz.


SONY RX10-M2


Seit 2017 fotografiere ich mit der Sony RX10-Mark 2. Das eingebaute 8,3-fach-Zoom von Zeiss deckt einen Brennweitenbereich von 8,8 bis 73,3 mm (24 - 200 mm KB-Äquivalent) bei durchgängig hoher Lichtstärke (2,8 Offen-Blende) ab.

Das Objektiv hat einen optischen Bildstabilisator, einen verstellbaren Blendenring und einen geschmeidig laufenden Einstellring zum manuellen Fokussieren und Zoomen. Auf den ersten Blick könnte man die Sony RX10-M2 mit ihrem 833 Gramm schweren, gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichteten Magnesiumgehäuse, dem mittig positionierten (elektronischen) Sucher, dem ausladenden Griff und dem zusätzlichen Status-Display glatt für eine gehobene SLR-Kamera halten.

Vorneweg kann ich sagen, die Kamera ist äußerst gut und bietet jedem ambitionierten Fotografen überaus vielfältige Funktionen. Für Einsteiger mit hohem Anspruch ist sie definitiv eine Alternative zur Spiegelreflexkamera und für meinen Gebrauch die perfekte Bergsteiger- und Outdoorkamera. Der Vorteil zur A6000 ist das Objektiv mit der Durchgängigen Blende von 2.8, sowie der 4K Videofunktion.
Die Gruppe der Fotografierenden spaltet sich ja in mehrere Lager. Die einen stellen hohe Ansprüche an Material und Bildqualität, die anderen wollen einfach nur eine Kamera zum abdrücken, und wieder andere wollen eine leichte, unkomplizierte Kamera, mit der es trotzdem möglich ist, sehr viel aus den Bildern herauszuholen. Und genau in diese letzte Kategorie fällt auch die RX10-M2.


SONY RX-100


Wer seine große Kamera mal zuhause lassen möchte, um mit leichtem Gepäck loszuziehen, dem kann ich die RX-100 empfehlen. Wenn eine wirklich handliche Kamera, tolle Fotos liefern soll, dann führt kein Weg an der Sony RX-100 mit 1 Zoll Sensor vorbei. Die Bildqualität ist spitze, die Verarbeitung tadellos, die Ausstattung vorzüglich, der Autofokus treffsicher und schnell. Auch die RX100 besitzt ein Objektiv von Zeiss.

Video beherrscht die RX-100 in Full-HD-Auflösung mit 50 Vollbildern pro Sekunde und Stereo-Ton. Die Qualität ist sehr gut und mit einer Anfangsblende von F1.8 kann man auch in der Dämmerung, Nachts oder in schlecht beleuchteten Räumen noch sehr gute Bilder und Videos machen. Das Zoom steht während der Videoaufnahme zur Verfügung und bleibt nahezu unhörbar. Video-Experten können Blende, Belichtungszeit und ISO-Zahl von Hand festlegen wenn sie möchten. Die Kamera gibt es in verschiedenen Modellvarianten mit und ohne Schwenkdisplay, sowie mit und ohne Sucher. Durch das Magnesium Gehäuse und der Kompakten Bauweise ist sie auch sehr gut als Hosentaschenkamera zu gebrauchen.

Bei mir kommt sie zum Einsatz wenn es um Gewicht geht. Etwa beim Mountainbiken oder auf dem Kletterteig.


SONY HX-400V


Meine erste Sony Kamera - Wer sich für eine Super-Bridgekamera entscheidet, der sucht bewusst den Mittelweg zwischen einer DSLR und einer herkömmlichen Digitalkamera. Auf ihrer Ausstattungsliste findet man neben 20 Megapixeln auch einen "50-fach" optischen Zoom, WiFi und NFC.

Wer keine große Spiegelreflexkamera schleppen und nicht viel Geld für Objektive oder Kamera ausgeben will, viel Tele bei Tageslicht sucht und auf RAW-Bilder verzichten kann, wird mit ihr sehr glücklich werden, Die Sony kann zwar nur Bilder im JPG Format aufnehmen, doch das macht sie bei Tageslicht sehr gut und mit einer sehr hohen Qualität. Insbesondere Landschaften, Städte und auch Porträts bei hoher Brennweite sind mit der Sony gut zu schießen. Tieraufnahmen oder Bilder von weit entfernten Objekten mit der Brennweite von 24 - 1200 mm! - Kein Problem.

Für Aufnahmen bei Nacht oder schlechten Lichtverhältnissen würde ich sie angesichts des kleineren 2/3 Sensors jedoch nicht nutzen.


Go-Pro Hero 2018


Die GoPro-Kameras haben das Segment der Actionkameras geprägt. Während die meisten GoPro-Modelle allerdings im oberen Preisbereich angesiedelt sind, gibt es nur wenige günstigere Actionkameras des amerikanischen Herstellers. Eine davon ist die 2018 vorgestellte GoPro Hero 2018. Die Action-Cam ist extrem robust und zuverlässig, unendlich vielseitig einsetzbar, dank eines großen Zubehörangebotes beliebig auf und umrüstbar und liefert vor allem brillante Ergebnisse, die auch auf den besten HD Fernsehern sehr gut aussehen.

Sie zeichnet Farben natürlich auf, meistert auch schnelle Bewegungen recht gut und ist Wasserdicht. Nachteil gegenüber den teureren Modellen von GoPro ist die etwas magere Ausstattung aber Bluetooth und LCD Touch-Display hat sie auch mit an Bord. Die Kamera ist mit dem Gehäuse auch nicht fest verbunden und der Akku ist ebenfalls wechselbar. 


 Mein Zubehör




BILDBEARBEITUNG


   

Eine Kamera besitzt heutzutage beinahe jeder, sei es als eigenständiges Gerät oder integriert in Smartphone, Tablet, MP3-Player oder Spielkonsole. So häufig, wie Kameras anzutreffen sind, so oft entstehen auch Bilder und Videoclips. Doch nur selten überzeugt deren Qualität. Den Spaß trüben zum Beispiel Windgeräusche, ein falsch herum aufgenommenes Bild, überflüssige Abschnitte. Dagegen hilft die passende Software.

Am Markt sind sehr viele kostenpflichtige und kostenlose Programme für die Nachbearbeitung von Fotos, Videos und die Verwaltung der Dateien erhältlich. Doch nicht alle können mit ihren Funktionen überzeugen. Ich habe sehr viele verschiedene Programme ausprobiert, und bin bei folgenden geblieben.

ACDSee Photostudio PRO -  Photolemur - Luminar 4.3 - Aurora HDR

Für die etwas aufwändigeren Bildbearbeitungen nutze ich als Alternative zu Adobes Lightroom und Photoshop, das Programm ACDSee Photostudio PRO. ACDSee Pro stellt als wesentliche Erweiterung eine Umgebung für die Bildbearbeitung und Bildverwaltung mit Rohdatenentwicklung und Bearbeitung zur Verfügung. Es hat eine ausgezeichnete Gesichtserkennungssoftware und ist sehr schnell, ohne den Rechner zu sehr auszubremsen. Luminar 4.3 habe ich ebenfalls installiert, da es dank der Presets sehr schnelle Ergebnisse und tolle Gestaltungsmöglichkeiten bietet, besonders was den Himmel betrifft.  Dank der Vorlagen macht das Arbeiten damit richtig Freude. Ein Vorteil bei Luminar sind die Presets, die eine schnelle Bildgestaltung ermöglichen sowie die Vielfältigen Einstellmöglichkeiten und das alles ohne einen Abo Zwang wie bei Lightroom. Photolemur bietet zwar nicht viel Einstellmöglichkeiten, doch wer möchte das schon bei einer schnellen Bearbeitung? Durch KI ermittelt die Software das beste Ergebnis für das Bild. Um aus einem einzelnen oder mehreren Fotos ein HDR Bild zu gestallten, ist Aurora HDR meine Top 1. Alle Programme - Photolemur, Aurora HDR und Luminar kann man übrigens sehr einfach als Erweiterung in ACDSee integrieren, und dann direkt aus ACDSee heraus Fotos öffnen und verarbeiten. 


VIDEOBEARBEITUNG


   

Als Alternative zum Windows Moviemaker, dessen Support für Windows 10  ja schon eine ganze Zeit abgelaufen ist, habe ich mich für den Wondershare Filmora Videoeditor entschieden. Es gibt ja viele Videoschnittprogramme am Markt, kostenlose und kostenpflichtige. Nach dem ich von Magix den FastCut 2 schon eine ganze Zeit für meine GoPro Aufnahmen genutzt hatte, war ich auf der Suche nach einer Alternative, die mehr Effekte und Möglichkeiten bietet. Allerdings kosten andere Programme die einen größeren Funktionsumfang bieten dann schon richtig Geld oder sind sehr Einarbeitungsintensiv.

Ich finde Filmora 9 leistet hier sehr gute Arbeit. Die Installation war ein Kinderspiel und auch das Programminterface ist sehr übersichtlich gestaltet. Doch vor allem hat man wesentlich mehr Vorlagen und Gestalterische Möglichkeiten als mit Moviemaker oder Magix FustCut.

Wer möchte kann viele Vorlagen für die Gestaltung dazu kaufen. Mir reichen aber schon die im Programm enthaltenen bei weitem aus.

Eindrücke und Erfahrungen mit den oben genannten Produkten sind meine eigenen. 

Es ist keine Werbung oder Empfehlung für eine Kaufentscheidung!